Wer sich ein Auto mietet, egal ob zum Vergnügen oder für eine Dienstfahrt, der sollte darauf achten, wie es mit der Versicherung bei dem Wagen aussieht. Denn vom eigenen Wagen ist man es ja gewohnt, dass die Selbstbeteiligung bei einem Vollkaskoschaden in der Regel maximal bei 300 Euro liegt. Viele Versicherte haben dies sogar komplett rausgenommen, so dass ein Schaden bei eigener Schuld die Versicherung zwar steigen lässt, aber ansonsten den Geldbeutel nicht so stark belastet.
Bei Mietwagen sieht dies anders aus. Firmen wie Europcar oder Sixt haben in der Regel bei Leihwagen eine höhere Selbstbeteiligung, um natürlich die Versicherungssummen für ihre Leihwagenflotte niedriger zu halten. So sind Summen bei der Selbstbeteiligung von 1000 Euro aufwärts keine Seltenheit. Und jeder Vielfahrer weiß, wie schnell so ein Unfall passiert ist. Ist die Schuldfrage dann nicht eindeutig zu klären oder man ist selber Schuld, wird es ganz schnell teuer. Wobei in den meisten Fällen die Selbstbeteiligung nur für den Schaden am eigenen Auto gilt, bei den Schäden an den anderen Fahrzeugen kommt für gewöhnlich ja die Haftpflichtversicherung ohne Selbstbeteiligung auf.
Allerdings bieten die meisten Autovermieter die Möglichkeit an, die Selbstbeteiligung auf ein erträgliches Maß – oftmals um die 150 Euro – zu senken, wenn man eine zusätzliche Summe zur Wagenmiete zahlt. Dies ist wirklich zu empfehlen, da Sie nie genau abwägen können, ob was passiert. Und wer sich mit Murphys Gesetz auskennt weiß, dass immer der schlimmste Fall eintritt. Zahlen Sie also lieber die Extragebühr und wenn dann nichts passiert, sollten Sie sich trotzdem freuen. Denn zwischen 150 und über 1000 Euro ist es doch ein recht großer Unterschied, falls ein Unfall eintritt.
Bild ©: S 400 HYBRID
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