12. April 2013
Neuwagen sind teuer und so werden Sie vielleicht mit dem Gedanken spielen, sich einfach ein Auto aus zweiter Hand zu kaufen. Gebrauchtfahrzeuge sind deutlich günstiger zu bekommen. Wenn Sie einiges beachten, können Sie auch an einem solchen Second Hand Auto lange viel Freude haben.
Nehmen Sie sich Zeit
Möglichkeiten ein Auto aus zweiter Hand zu kaufen gibt es viele. Ein gewisses Risiko ist immer dabei. Denn jedes gebrauchte Auto hat bereits eine Geschichte hinter sich. Sie wissen nicht, wo das Auto schon überall war, die der Vorbesitzer damit umgegangen ist. Also ist eine umfangreiche Prüfung wichtig und die braucht Zeit.
Wenn Sie die Möglichkeit haben, nehmen Sie zum Autokauf einen Fachmann mit oder fahren Sie bei einer Probefahrt zu einer Werkstatt und lassen das Fahrzeug kurz durchchecken. Auch der TÜV hilft meist gern weiter. Das Auto kann man hier schützen lassen und hat so auch wirklich Freude dran.
Ob nun mit fachmännischer Hilfe oder ohne wichtig ist, lassen Sie sich beim Autokauf Zeit. Verlassen Sie sich nicht auf viele lobende Worte des Verkäufers, sondern überzeugen Sie sich selbst. Der erste Eindruck ist nicht unwichtig. Macht der Wagen einen gepflegten Eindruck? Sind die Sitze übermäßig verschissen? Wie stark abgenutzt sind die Pedale, der Schaltknauf und auch das Lenkrad? Wenn Sie die Motorhaube öffnen, sollten dort keine Verölungen sichtbar sein. Also keine Ölspritzer oder dergleichen. Nehmen Sie einen Spiegel mit zum Autokauf. So können Sie auch mal unter das Auto schauen, wenn keine Rampe vorhanden ist. Nutzen Sie den Spiegel, um sich die Bremsanlage, den Unterboden und auch den Auspuff anzusehen.
Im Zweifel lieber Finger weg
Bestehen Sie auf einer Probefahrt. Lehnt der Verkäufer dies ab, ist Vorsicht geboten. Haben Sie Zweifel, bitten Sie den Verkäufer darum, den Wagen zur Dekra oder TÜV fahren zu dürfen. Natürlich haben alte Autos auch Mängel, aber zu viele oder so gravierende können Ihnen richtig teuer kommen. Im privaten Kaufvertrag steht meist, gekauft wie gesehen. Lassen Sie sich bestätigen, welche Mängel, wie viele Vorbesitzer und Unfälle das Fahrzeug hatte. Hier darf der Verkäufer keine falschen Angaben machen, sonst ist der Kaufvertrag nicht rechtsgültig. Ein Gebrauchtwagenhändler muss Ihnen eine gesetzliche Gewährleistung garantieren. Hier zahlen Sie zwar meist etwas mehr, als beim Privatverkäufer, haben aber eben auch eine Garantie.
Bild: panthermedia.net Arne Trautmann